Monteur Metallbau (m/w/d)
Peneder
- Standort
- Urdorf
- Anstellung
- Teilzeit · Vollzeit
- Erfahrung
- Berufserfahren
- Veröffentlicht
- vor 1 Monat
Wie viel bei einer Lohnverhandlung in der Schweiz drin liegt, hängt von Branche, Leistung und Marktlage ab. Als Richtwert gelten im bestehenden Job rund 3 bis 10 Prozent, beim Stellenwechsel häufig mehr. Eine automatische landesweite Teuerungsanpassung wie bei einem österreichischen Kollektivvertrag gibt es nicht, Lohnrunden werden pro Betrieb oder, wo ein GAV gilt, pro Branche verhandelt. Kern jeder Verhandlung ist ein realistischer Marktwert, den du mit Zahlen und Leistungen belegst.
Peneder
Roland Berger
Roland Berger
| Anlass | Realistische Erhöhung |
|---|---|
| Im bestehenden Job | ca. 3 bis 10% |
| Beim Stellenwechsel | oft mehr |
Richtwerte aus Branchenreports, keine gesetzliche Grösse und stark branchen- und konjunkturabhängig.
Im bestehenden Job sind rund 3 bis 10 Prozent ein üblicher Rahmen, abhängig von Leistung, Funktion und Branche. Wer die Stelle wechselt, kann oft einen grösseren Sprung machen. Das sind Erfahrungswerte, keine gesetzlichen Vorgaben.
Sammle konkrete Ergebnisse und Verantwortungen der letzten Monate, kenne deinen Marktwert und lege eine Zielzahl sowie eine Untergrenze fest. Wähle einen guten Zeitpunkt, etwa nach einem Erfolg oder im jährlichen Mitarbeitergespräch, und formuliere eine begründete Forderung statt einer Spanne.
Nutze Lohnrechner wie Salarium des Bundesamts für Statistik, dazu Lohnstudien deiner Branche und Vergleichswerte aus Stelleninseraten. So bekommst du eine belastbare Bandbreite für deine Funktion, Ausbildung und Region.
Messbare Leistungen, zusätzliche Verantwortung, gefragte Qualifikationen und der Vergleich mit dem Markt. Weniger überzeugend sind private Gründe wie steigende Lebenskosten. Verknüpfe deine Forderung mit dem Nutzen, den du dem Betrieb bringst.
Gute Zeitpunkte sind das jährliche Mitarbeitergespräch, der Abschluss eines wichtigen Projekts oder die Übernahme neuer Aufgaben. Viele Betriebe legen Lohnanpassungen zudem auf den Jahreswechsel, sprich das Thema deshalb rechtzeitig davor an.
Eine gesetzliche, landesweite Automatik gibt es nicht. Wo ein GAV gilt, wird die Teuerung in der jährlichen Lohnrunde der Branche verhandelt. Ohne GAV entscheidet der Betrieb, ob und wie stark er die Teuerung ausgleicht.
Frag nach den Gründen und nach den Voraussetzungen für eine Erhöhung, und vereinbare einen konkreten nächsten Termin. Verhandelbar sind oft auch andere Punkte wie Weiterbildung, zusätzliche Ferientage oder ein flexibleres Pensum.
Zuletzt geprüft: Juli 2026