Lehrling Köchin/Koch (all genders) (m/w/d)
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- Standort
- Baden
- Anstellung
- Vollzeit · Lehre
- Erfahrung
- Berufseinstieg
- Veröffentlicht
- vor 2 Wochen
Handwerksberufe in Österreich sind vor allem Lehrberufe: Aktuell zählt bic.at 211 Lehrberufe, Stand Juli 2026, und ein großer Teil davon ist handwerklich geprägt, von der Elektrotechnik über die Tischlerei bis zur Installations- und Gebäudetechnik. Der Haupteinstieg läuft über die Lehre, eine duale Ausbildung aus Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung ist laut WKO die abgeschlossene neunjährige Schulpflicht, ein bestimmter Schulabschluss ist nicht nötig. Nach der Lehrabschlussprüfung arbeitest du als Facharbeiter:in, mit der Meisterprüfung kannst du später die Befähigung für ein eigenes Gewerbe nachweisen und selbst Lehrlinge ausbilden. Mehrere Handwerksberufe wie Zimmerer:innen, Dachdecker:innen oder Elektroinstallateur:innen stehen laut Fachkräfteverordnung 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste, die Nachfrage nach Fachkräften im Handwerk ist entsprechend groß.
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OOEG
ab € 1.300,– brutto / Monatlich
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| Stufe | Was sie bedeutet | Typischer Weg dorthin |
|---|---|---|
| Lehrling | Du lernst den Beruf im Betrieb und in der Berufsschule | Lehrvertrag nach abgeschlossener Schulpflicht |
| Facharbeiter:in | Du übst den gelernten Beruf eigenständig aus | Bestandene Lehrabschlussprüfung |
| Meister:in | Du kannst ein eigenes Gewerbe anmelden und selbst Lehrlinge ausbilden | Bestandene Meisterprüfung, meist nach einigen Jahren Berufspraxis |
Verpflichtend ist die Meisterprüfung für die Betriebsgründung laut WKO nicht, sie ist aber der klassische Befähigungsnachweis für ein Handwerk.
Die Lehrberufsliste auf bic.at führt aktuell 211 Lehrberufe, Stand Juli 2026, und ein großer Teil davon ist handwerklich geprägt. Die Bandbreite reicht von der Elektrotechnik über Metalltechnik und Tischlerei bis zur Installations- und Gebäudetechnik. Wer sich orientieren will, geht die Liste am besten nach Interessengebieten durch statt nach Berufsnamen.
Das Handwerk ist eine eigene Kategorie innerhalb der reglementierten Gewerbe. Wer ein solches Gewerbe selbstständig ausüben will, muss dafür einen Befähigungsnachweis erbringen. Als Angestellte:r merkst du von dieser Einteilung im Alltag nichts, relevant wird sie erst, wenn du dich selbstständig machen willst.
Der übliche Weg ist die Lehre, also eine duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. Voraussetzung ist laut WKO die abgeschlossene neunjährige Schulpflicht, einen bestimmten Schulabschluss brauchst du nicht. Je nach Lehrberuf dauert die Ausbildung zwei bis vier Jahre und endet mit der Lehrabschlussprüfung.
Ja, über den zweiten Bildungsweg. Ab 18 Jahren kannst du dich außerordentlich zur Lehrabschlussprüfung zulassen lassen, wenn du die nötigen Kenntnisse in der Praxis erworben hast. Den Antrag stellst du bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer in deinem Bundesland. Der Abschluss ist derselbe wie nach einer regulären Lehre.
Nach der Lehrabschlussprüfung arbeitest du als Facharbeiter:in im gelernten Beruf. Die nächste Stufe ist die Meisterprüfung, mit der du ein eigenes Gewerbe anmelden und selbst Lehrlinge ausbilden darfst. Verpflichtend ist sie für eine Betriebsgründung laut WKO nicht, sie bleibt aber der klassische Befähigungsnachweis im Handwerk.
Antreten darfst du ab 18 Jahren, eine bestimmte fachliche Vorbildung ist formal nicht vorgeschrieben. Geprüft werden dein fachliches Können, betriebswirtschaftliches und rechtliches Wissen sowie die Ausbilderprüfung. Seit 2020 ist der Meistertitel außerdem in Urkunden und amtliche Dokumente eintragungsfähig.
Für 2026 weist die Fachkräfteverordnung 64 bundesweite und 66 regionale Mangelberufe aus. Als Mangelberuf gilt laut ÖGB ein Beruf, auf dessen offene Stellen weniger als 1,5 Arbeitssuchende kommen. Im Handwerk stehen unter anderem Zimmerer:innen, Dachdecker:innen, Spengler:innen, Elektro- und Rohrinstallateur:innen, Schweißer:innen, Schlosser:innen sowie Bau- und Möbeltischler:innen auf der Liste.
Zuletzt geprüft: August 2026